Das Internet verändert die Geschäftswelt. Konsumenten gewinnen Entscheidungsfreiheit, Produzenten verlieren an Kontrolle. Kommunikation läuft jetzt über Tausende Kanäle. Öffentlich im Gespräch zu bleiben, ist deshalb noch nie so leicht und so schwierig gewesen wie heute. Und dann noch das: Die Aufmerksamkeit da draußen ist kurzlebiger denn je.
Früher war alles klar. Da gab’s die Presse und die sagte, wo es lang geht. Man wusste: Die grundlegende Aufgabe aller Journalisten, ob tätig für Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Zeitschriften, Online-Magazine, Funk oder Fernsehen, lautet im Pressekodex: “wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit”. Nachrichten, die für diese Öffentlichkeit Relevanz hatten, sollten entweder wichtig oder interessant sein. Das ließ sich doch machen. Und mit einem guten Kontakt zu den Kollegen konnte doch eigentlich nichts mehr schief gehen.
Zeitenwende in der Öffentlichkeitsarbeit
Heute aber? Die Presse ist noch wichtig. Aber sie sagt nicht mehr alleine, wo’s lang geht. Alle reden irgendwie mit. Negative Meldungen im Internet können Unternehmen nicht nur die Stimmung vermiesen, sondern gleich das ganze Image. Aber vergessen Sie rechtliche Schritte: Kritische Äußerungen sind wie früher von der Meinungsfreiheit abgedeckt – nur hört man sie jetzt viel lauter. Stattdessen müssen Sie daran arbeiten, in Zukunft besser dazustehen. Und das im Internet auch sichtbar machen.
Heute muss sich in den Public Relations alles um Reputationsmanagement drehen, mit konstantem Tracking und Reporting. Mit schnellen Gegenmaßnahmen im Krisenfall – und vielen positiven Impulsen in Zeiten des Erfolgs. Pressekontakte sind dabei nach wie vor wichtig, aber nicht alles.
Public Relations ist mehr als Pressearbeit
Wichtige Adressaten der PR sind:
- Medien
- Mitarbeiter
- Kunden
- Mitbewerber
- Politik
- NGOs